„Es gibt kein 'unbedingt' für mich",
sagt Shigeki Yamamoto, ein 30-jähriger Japaner, der als Tischler in Berlin arbeitet - auch während meines Interview mit ihm.
Bereits in Japan ging er seiner ungewöhnlichen Leidenschaft nach, "Sachen" herzustellen.
Seit seiner Kindheit fertigt er gerne schöne und kunstvolle Objekte an. Nach seinem Abitur in Osaka schaffte er zahlreiche Kunstobjekte, die er später ausstellte.
Die anschließende Europareise und der Besuch der Privatausstellung "Design Mai" war entscheidend für seine zukünftige Laufbahn: Er erkannte, dass Industrieprodukte und handgemachte Sachen grundlegend verschieden sind: Industriell hergestellte Produkte können nie mit der Qualität und der Ästhetik von selbst hergestellten Gegenständen mithalten. Diese Erkenntnis war der Auslöser für sein Anliegen, von nun an nur noch handgefertigte Sachen zu produzieren, um so auch deutlich zu machen, was mit Industrieprodukten nicht erreicht werden kann.
