Claudia Llosa entdeckte Magaly Solier auf einem Marktplatz und sah in der südamerikanischen Schönheit bereits zweimal die perfekte Protagonistin für ihre eindringlichen und sensiblen Filme. In diesen verbindet sie stets gekonnt Dokumentation und Fiktion, weist auf Missstände hin ohne den Finger zu erheben, erschafft Charaktere, die so authentisch sind, dass die Menschen, die sie spielen sich nicht verstellen müssen. Ganz nebenbei erzählt Llosa von Begebenheiten, portraitiert ihre Heimat Peru oder klärt über politische Probleme und soziale Unterschiede auf. So auch in ihrem neusten Werk "La teta asustada" (dt. Titel: Milch des Leids), das den Weg der jungen Fausta (Magaly Solier) aus der Angst ins Leben begleitet.
