Falafel
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Eine
Sommernacht in Beirut
Toufic,
ein junger Libanese, will jeden Tag seines Lebens nutzen: Zwischen
nächtlichen Streifzügen, den Begegnungen mit Familie, Freunden und
Liebesbekanntschaften, führt er ein vergnügliches Leben. Doch bald
bemerkt er, dass es ein Luxus ist, im Libanon ein normales Leben zu
führen. 15 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs scheint hinter jeder
Straßenecke eine Zeitbombe zu ticken:
Ein Sommerabend in Beirut
wird zum Schlüsselpunkt im Leben des jungen Mannes.
Jung und
idealistisch versucht Toufic (Elie Mitri) jeden Moment in seinem
Leben an jedem Tag neu zu ergreifen und in vollen Zügen zu genießen.
Die Geschichte folgt seiner Reise an einem Sommerabend in
Beirut und beginnt in einer Barbierstube (Friseursalon), gefolgt von
Besuchen bei Freunden, der Familie und anderen Stellen in der Stadt.
Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Falafelständen. Periodisch
werden dort Ratschläge von Fremden, wie er sein Leben führen
sollte, eingeflochten.
Die Vielfalt der Philosophien der
Falafelhersteller, jeder mit seiner eigenen Geschichte, sind aus dem
Leben im Libanon nicht wegzudenken und backen sich wie ein roter
Faden durch den Film. Man kann die Falafel fast riechen.
Also
Tou hört, dass die von ihm angebetete Yasmin (Gabrielle Bou Rached)
zu einer Party bei einem Freund in die Nähe kommen wird, macht er
sich auf, das Mädchen zu finden, um sie für sich zu gewinnen.
Sein
Vorhaben erfährt jedoch eine unerwartet gewalttätige Wende, als ein
streitsüchtiger BMW-Fahrer ihn auf dem Parkplatz in ein Handgemenge
verstrickt. Konfrontiert damit, entweder Yasmin für sich zu gewinnen
oder dem Parkplatzraudi nach der Demütigung eine schmerzhafte
Lektion zu erteilen, fällt er seine Entscheidung und verlässt die
Party.
Während seine Freunde sich Sorgen machen und ihr Bestes
geben, um ihn ohne Zwischenfälle wieder nach Hause zu bringen, wagt
sich Tou immer mehr hinaus, um weiter auf die dunkle Seite zu gehen.
Schließlich landet er an Plätzen, von denen er nicht geträumt
hätte.
Das Ergebnis bleibt in der Luft hängen, bis zu einem
unerwarteten Ende.
Falafel das ist eine Nacht, die eigentlich
in jeder Großstadt spielen könnte, bis schließlich durchsickert,
dass sie unvergleichlich nur im Libanon stattfinden kann.