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Ivan Dementievsky, Kathmandu, Nepal

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Ivan Dementievsky
Ivan Dementievsky

Ivan Dementievsky macht Fotos, die uns eine andere Welt zeigen. In den abgelegensten Orten dieser Welt wirft er einen Blick auf das Alltagsleben der Menschen. Seine ausdrucksstarken Bilder fangen Gefühle ein und schmettern sie dem Betrachter wieder entgegen. Sie sind mal kraftvoll, aufwühlend, mal friedlich, ruhig - aber nie leise.

Ivan Dementievsky wurde 1976 in Kathmandu, Nepal geboren. Da seine Eltern als Botschafter tätig waren, ist er bereits als kleiner Junge viel mit der Familie gereist.

Er fing früh an, sich für die Natur zu interessieren. Als er das erste Mal in das Naturparadies Nordkarelien kommt, verliebt er sich sofort in diese Region. Gleichzeitig fängt er an, sich für Fotografie zu interessieren.

Nach seinem Innenarchitektur-Studium beginnt er als Fotograf zu arbeiten.

Mittlerweile ist er freiberuflicher Journalist, Mitglied des russischen Fotografen-Verbandes und schreibt und fotografiert für verschiedene Reise- und Fotografie-Magazine.

Zurzeit arbeitet Dementievsky an zwei großen Projekten:

Zum einen an einem Bildband über Armenien und das zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittene Gebiet Bergkarabach. Zu diesem Thema wird es im Oktober 2008 auch eine Fotoausstellung in der Hauptstadt Eriwan geben.

Zum anderen an einer Kooperation mit dem Fond „Social Adaption of a Mankind in a Modern World". Dieses Projekt soll Menschen helfen, sich in einer globalisierten Welt zurecht zu finden.

Es gibt nicht mehr viele Regionen dieser Welt, in denen noch Authentizität, Einzigartigkeit und Tradition zu finden sind. Und auch diese wenigen drohen von der Globalisierung verdrängt zu werden. In diesem Zusammenhang plant Dementievsky mehrere Reisen durch schwer zugängliche Gebiete in Tibet, Indien, Syrien, Ägypten, Jordanien und Russland, in denen diese Authentizität und Einzigartigkeit noch zu finden sind.

Dieses Projekt wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die erste Ausstellung dieser Reihe ist jedoch bereits im März 2008 zu sehen. Sie zeigt das an Tibet angrenzende Königreich Mustang, das heute zu Nepal gehört.



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