Daniela Meneses
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Daniela Meneses ist Tänzerin und Tanzpädagogin aus Chile. Seit ihrem neunten Lebensjahr tanzt sie klassisches und modernes Ballett. Bereits als kleines Mädchen war sie sich sicher, dass Ballett immer eine große Rolle in ihrem Leben spielen würde. In Santiago de Chile studierte sie Kunst an der Universität und tanzte später in einem der renomierten Ensemble von Santiagos „Ballet Municipal".
Damals stellte sie fest, dass die Tänzer in Chile's Ballettschulen keine bestimmte Methodik lernten und so erschien sie völlig unvorbereitet zum Vortanzen und wurde dennoch, nur auf Grund ihres Talents im Ensemble aufgenommen. Diesen Eindruck kann sie heute als Tanzpädagogin bestätigen.
Doch sie war ehrgeiziger als das. Sie wanderte bereits mit 16 Jahren in die USA aus - den Horizont erweitern.
In den USA studierte sie an der School of American Ballet in New York. Hier entdeckte sie ihren eigenen Stil und ganz eigene Bewegungen. Parallel tranierte sie mit berühmten Ballettgrößen wie David Howard und Maggie Black. Mit 19 Jahren wurde sie im Joffrey Ballet II Ensemble aufgenommen, in dem sie die Möglichkeit hatte, eine Chorographie zu tanzen, die extra für sie geschaffen wurde. Schließlich wechselte sie zum Pittsburg Ballett Ensemble, wo sie Chorographien des behrühmten George Balachine tanzte. Nebenbei gab sie diverse Gastauftritte in den USA.
1997 wanderte sie nach Deutschland aus, um einen weiteren internationalen Austausch mit Tänzern zu erfahren. Jetzt lebt sie seit 10 Jahren in Berlin und hat in dieser Zeit an der Deutsche Oper mit verschiedenen Ballettmeistern und Choreographen getanzt.
Sie beendete ihren Beruf als Tänzerin und begann Tanzpädagogik zu studieren. Sie lernte nach beiden Methoden – Royal Academy of dance und Vaganova. Zudem besuchte sie Seminare in Kopenhagen und Cuba, wo sie sich mit anderen Lehrern austauschen konnte. Nach so vielen Jahren Erfahrung arbeitet sie heute als Tanzpädagogin mit Kindern und Jugendlichen in Berlin.