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Cristina Navarro ist eine von den Personen, die die erste Ausgabe von "Femfilm" organisierte. Eine Auswahl von fünf Filmen, zum ersten Mal veröffentlicht in Deutschland, die die Vielfalt des dänischen Kinos widerspiegelt. Junge Regisseure, die keine Angst haben, zu experimentieren und zu versuchen neue Sprachen für den Film zu finden. Aus diesem Grund sind sie auch außerhalb der kommerziellen Szene unterwegs. Ein Projekt, bei dem nicht nur die Filme speziell sind, sondern auch der Raum und die Art, wie die Filme gezeigt werden. Die Innovation: Eine Leinwand von hinten und vorne bestrahlt, wo der Zuschauer seine Position wählen kann. Drei Spanier und zwei Dänen hatten diese Erfahrung als erste gemacht. Wie im Kino.
Was ist die Essenz des "Femfilm"-Festival?
Das Projekt "Femfilm" besteht aus fünf Filmen des neuen Dänischen Films.
Die Filme bekamen Anerkennung von den Kritikern bei verschiedenen Festivals, aber ohne Reaktion des Film-Verleihs. Sie sind nicht kommerziell, sodass die Filmverleiher kein Interesse haben, weil sie keinen wirtschaftlichen Vorteil daraus beziehen können. Wir sind Filmliebhaber und wollten mit der Regel brechen.
Der Platz für die Projektion ist auch etwas Besonderes.
Warum habt ihr euch für diesen Raum entschieden? Wie integriert ihr ihn in die Filme?
Wir sind unzufrieden mit dem aktuellen Stand des Kinos, der eine Standard-Position für den Betrachter gewählt hat, die sich vor dem Bildschirm befindet. Diese Art von Kino ist gegen den Dialog. Wir sind dagegen den physischen Raum zwischen Leinwand und Betrachter zu schieben. Wir haben den Raum eingezogen, um Kino neu zu sehen. Der Raum hängt Kunstwerk zusammen. Wir haben den Bildschirm verdoppelt. Es ist eine Art, Kino gegen die traditionelle Art zu sehen. Die Betrachter können ihre Position wählen. Die Bildqualität und der Ton sind optimal.
Ziel des Festivals ist es, Filme zu gucken und gleichzeitig die Kommunikation und das Verständnis des Publikum zu erhöhen. Welchen Mechanismus nutzt ihr?
Es gibt eine körperlich Unterhaltung zwischen der Filmwand und dem Zuschauer. Das System besteht aus zwei Filmwänden, die vom Dach hängen und das Publikum sitzt im Kreis darum. So sitzen sie während des Films wie an einem Stammtisch.
Auch gibt es nach jedem Film eine Gesprächsrunde mit der Regisseur, der an eine Wand projektiert wird. Die Leute können Fragen über den Film stellen.
Was für Aktivitäten bietet das Festival noch?
Ein Zimmer mit Informationen über Film, Regisseur und Making off. Die anschließenden Feierlichkeiten mit den DJs, wo man entspannen kann.
Sprecht bitte über die Filme.
"Preludium": Regisseur: Johan Melin. Es ist ein "One-Shot-Film" ohne Schnitt und wurde in einem Arbeiterviertel Kopenhagens aufgenommen. Der Plot entwickelt sich, wenn die Akteure sich vor der Kamera treffen.
"Bang Bang Oragutang": Regisseur: Reg Simon Straho. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte, wo ein Geschäftsmann seine Familie verliert bevor er richtig zu lieben gelernt hat.
"Daisy Diamond": Regisseur: Simon Straho. Gleiche Thematik aber andere Geschichte. Eine Schauspielerin hat ein Baby und der Film erzählt die Beziehung zwischen der Mutter und dem Kind im Arbeitsleben.
"AFR": Ein experimenteller Dokumentarfilm. Es geht um den ersten Dänischen Minister, Morten Hartz Kaplers. Das Film spielt mit der Wirklichkeit.
"Young Man Falling": Regisseur: Martin De Thurah. Er macht eigentlich Videoclips.
Was macht dänische Filmproduktionen speziell?
Es hat viele besondere Aspekte. Auf der einen Seite ist es die hohe Qualität und auf der anderen die Innovation und Experimentierfreude.
Heutzutage gibt es im dänischen Film viele Möglichkeiten und man wird von der der Regierung finanziell unterstützt.