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Brasilianisches Filmfestival: Ein Blick auf die brasilianische Gesellschaft

Brasilianisches Filmfestival
Brasilien ist eines der größten Länder der Welt mit fast 200 Millionen Einwohnern und einer breiten ethnischen Mischung. Die Brasilianer sind bekannt für ihr heiteres Gemüt und die Fähigkeit glücklich zu sein. Aber Brasilien ist mehr als Karneval, Sonne und Caipirinhas.

In diesem Jahrhundert hat das Land viel erleiden müssen: Zwei Jahrzehnten Militärregierung und Unterdrückung. Allerdings brachten die Armut und die gesellschaftlichen Probleme Bewegung in die brasilianischen Kultur. Kunst, Literatur und Film zeigen neue Formen der Wirklichkeit.

Das Filmfestival "Brasilien" hat zum Ziel, die brasilianische Kultur in Deutschland zu präsentieren. Dieses Jahr ist Berlin die Stadt in der die vierte Edition des Festivals stattfinden wird. Man erwartet mehr Besucher als im letzten Jahr.
Die Veranstaltungen finden zwischen den 13. und 19. November im Filmtheater "Hackesche Höfe" und den neuen "Kant Kinos" in Berlin statt. Alle notwendigen Informationen finden Sie unter www.cinebrasil.com.
Als wichtige Ergänzung das Festivals bringen die Organisatoren in diesem Jahr einen bekannten brasilianischen Musiker mit, der die Veranstaltung eröffnen soll: Luiz Melodia, der auch als Schauspieler in dem Film "Casa de Areia" (Das Sandhaus) zu bewundern ist.
Das Filmprogramm setzt sich aus 20 Spielfilmen und 6 Kurzfilmen zusammen, die in zwei verschiedene Reihen aufgelistet sind:
"O Negro no Cinema Brasileiro", die bereits seit dem Jahre 2005 existiert, hat jetzt ihren Schwerpunkt in neuen Filmproduktionen aus Bahia. Im Bahia wurden 18 Jahre lang keine Spielfilme gedreht. Seit 2001 entwickeln sich die bahianischem Filmproduktionen wieder.
Die andere Reihe ist "Leben in Zeiten der Unterdrückung", wo das Ziel ist, dem deutschem Publikum einige Filme über die Militärregierungen in Brasilien zu zeigen. Engagierte Filme über eine Gesellschaft, die unter dem Druck eines autoritären Regime lebt.
In dieser Abteilungen befinden sich wichtigste Titel wie: „Crede mi" (Glaube mir), es ist ein Drama über die Geschichte eines jungen Mannes, der im Begriff ist, die eigene Mutter zu heiraten nachdem diese ihn als Kind verlassen hatte.
"Ed Mord" wird von einer mysteriösen Frau beauftragt, ihren verschwundenen Mann Silva zu finden. Die Frau übergibt ihm ein Bild von Silva. Als Ed Mort widerspricht, sagt sie nur: „Er ist es und beeilen sie sich". Von da an wird Mort in ein Netz von Intrigen verwickelt, wo Silva in den vielfältigsten Formen erscheint: Er kann in der Rolle verschiedener Persönlichkeiten auftauchen.
„Latitud Zero" (Am Breitengrad Null) , erzählt Lenas Geschichte. Im achten Monat schwanger und verlassen von ihrem Ex-Geliebten, dem Militärpolizisten Oberst Mattos aus Sao Paulo, der eine vergessene Bar am Rande der Straße besitzt. Eines Tages lernt sie Vilela kennen, der aus der Militärpolizei entlassen wurde und von der Justiz für ein Verbrechen gesucht wird.



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